Die Schattenseiten der E-Auto-Revolution: Ein Wirtschaftsweiser warnt vor dem Untergang Deutschlands

 

(Wirtschaftsweiser).

Deutschlands Weg zur Elektromobilität – ist das der Anfang vom Ende für die einst blühende Industrienation? Hans-Werner Sinn, ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaftswissenschaft, schlägt Alarm. Seine Diagnose: Das politisch erzwungene Ende des Verbrennungsmotors könnte den „Keim der Deindustrialisierung“ in sich tragen.

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Der erdgeschichtliche Klimawandel

Der Klimazustand während der letzten Jahrhunderttausende ist im Wesentlichen auf den Einfluss von Sonneneinstrahlung zurückzuführen, die sich in Zeiträumen von Jahrtausenden veränderte und so den Wechsel zwischen Kalt- und Warmphasen bewirkte.
Eine spezielle Form des Klimawandels sind abrupte Klimawechsel. Sie wurden in der Erdgeschichte durch Asteroiden, Vulkanausbrüche, kurzfristig auftretende Treibhausgas-Emissionen oder andere Einflüsse ausgelöst, oft in Verbindung mit biologischen Krisen. Einige der Einflussgrößen sind wissenschaftlich verstanden und allgemein akzeptiert, andere scheinen naheliegend, obwohl ihre Wirkzusammenhänge im Detail den Wissenschaftlern ein Mysterium sind und deshalb heftig diskutiert werden.
Der Autor liefert mit diesem Buch einen populären Diskussionsbeitrag, der vom Herausgeber mit unserem heutigen Wissenstand aktualisiert wurde und so dem Leser gestattet, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.

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Sinn, ehemals Präsident des renommierten ifo-Instituts, sieht in der flüchtigen Umstellung auf E-Autos weniger eine marktgetriebene Entwicklung als vielmehr ein politisches Manöver. Er verweist auf die Rolle Frankreichs und Chinas, die ihre eigenen Interessen verfolgen, indem sie die EU und die Welt zu dieser technologischen Wende drängen. Die deutsche Automobilindustrie, einst ein stolzer Champion, wird dadurch in die Knie gezwungen, während ihre Konkurrenten mit E-Autos triumphieren.

Aber was ist mit dem Klimaschutz, dem angeblichen Hauptziel dieser Revolution? Sinn entlarvt diese Bemühungen als weitgehend fruchtlos. Der globale Ölmarkt, so argumentiert er, ist ein Nullsummenspiel: Was Deutschland einspart, wird einfach woanders verbrannt. Die Europäische Union, die stolz auf ihre Umweltbemühungen ist, wird dadurch zum unfreiwilligen Unterstützer von Ländern, die weiterhin auf fossile Brennstoffe setzen.

Sinn bietet jedoch auch Lösungsansätze. Er schlägt vor, sogenannte „Klima-Clubs“ zu bilden, um gemeinsam den globalen Ölverbrauch zu drosseln. Doch er ist realistisch genug, um die geringen Chancen dieser Initiative zu erkennen.

Darüber hinaus nimmt er die aktuelle Haushaltskrise ins Visier und betont die Notwendigkeit einer klugen Finanzpolitik. Er fordert eine Reform des Sozialstaates, der Arbeitswillen statt Arbeitsvermeidung belohnt, und schlägt vor, dass Empfänger staatlicher Leistungen im Gegenzug gemeinnützige Arbeit leisten sollten.

In seinem flammenden Appell weist Sinn darauf hin, dass die aktuelle Politik nicht nur ökonomisch fragwürdig, sondern auch moralisch bedenklich ist. Deutschland, einst ein industrieller Titan, steht nun an einem gefährlichen Scheideweg: Entweder findet es einen Weg, seine Wirtschaft zu erhalten, ohne seine Umwelt zu opfern, oder es riskiert, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.